Der Tierpark Aachen als Reallabor für die Lehre – Aufruf zu transdisziplinären Projekten

Foto: Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales Andrea Upmann im Gespräch mit der Direktorin vom Aachener Tierpark Janina Dötzer und Tim Höhne, Professor für BWL, insbes. Supply Chain- und Prozessmanagement.

Wie können wir Studium und Lehre noch stärker an realen gesellschaftlichen Herausforderungen ausrichten?
Eine mögliche Antwort entsteht gerade in Aachen: Der Aachener Tierpark möchte sich als Praxispartner für Lehre, Forschung und studentische Projekte öffnen – und lädt die FH Aachen zur Zusammenarbeit ein.

Im Rahmen eines ersten Austauschs zwischen der Zoodirektorin Janina Dötzer vom Aachener Tierpark, der Prorektorin für Studium und Lehre der FH Aachen Andrea Upmann, Prof. Tim Höhne vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und Imke Minrath vom ZHQ wurde deutlich: Hier steckt großes Potenzial für transdisziplinäre Lehrformate und innovative Projekte.

Wir laden alle Lehrenden und Interessierten der FH Aachen herzlich ein: Bringen Sie Ihre Ideen ein und entwickeln Sie gemeinsam mit dem Tierpark innovative Lehr- und Forschungsprojekte. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei der Prorektorin für Studium und Lehre Prof. Andrea Upmann unter der folgenden Emailadresse: [email protected] oder bei Imke Minrath vom ZHQ, [email protected].

Der Tierpark als Lern- und Forschungsort

Der Tierpark Aachen versteht sich nicht nur als Ort der Erholung, sondern auch als Bildungs- und Forschungsinstitution.
Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem:

  • Förderung des Bewusstseins für Biodiversität
  • Beteiligung an Forschungsaktivitäten
  • Entwicklung nachhaltiger Lösungen im Umgang mit Ressourcen

Bislang wurden nur vereinzelt studentische Arbeiten betreut – das soll sich nun ändern.

Ziel ist es, den Tierpark als Lernort für Studierende zu etablieren, an dem reale Fragestellungen bearbeitet werden.

Welche Themen sind denkbar?

Nach Janina Dötzer gibt es zahlreiche Themen, die vorstellbar sind:

  • Architektur & Bauwesen: nachhaltige Umbauten, Besucherlenkung, Lernräume
  • Ingenieurwissenschaften: Wasseraufbereitung, Energietechnik, Materialforschung
  • Informatik & Digitalisierung: sensorbasiertes Monitoring
  • Kommunikation & Wirtschaft: Beschilderung, Besucherwahrnehmung, Storytelling, Preisakzeptanz
Ein Beispiel für eine Beschilderung im Aachener Tierpark.

Diese Bandbreite zeigt:
Nahezu jeder Fachbereich kann Anknüpfungspunkte finden.

Wie kann eine Zusammenarbeit aussehen?

Denkbar sind unterschiedliche Formate:

  • Projektarbeiten oder ganze Lehrveranstaltungen
  • Bachelor- und Masterarbeiten
  • Forschungsprojekte

Warum ist das besonders spannend für die Lehre?

Die Zusammenarbeit bietet einen klaren Mehrwert:

  • Praxisnahe Lehre: Studierende arbeiten an echten Herausforderungen
  • Transdisziplinäres Lernen: Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg
  • Motivation & Relevanz: sichtbarer Impact der eigenen Arbeit
  • Anknüpfung an die Hochschulstrategie und das Framework Lehre der FH Aachen:
    • Verzahnung von Theorie und Praxis
    • Förderung von Nachhaltigkeit
    • Stärkung transdisziplinärer Kompetenzen

Solche Formate sind ein zentraler Bestandteil zukunftsfähiger Studiengänge.

Ausblick

Die Kooperation mit dem Aachener Tierpark kann ein Pilot für weitere Praxispartnerschaften sein – und ein Beispiel dafür, wie Studium und Lehre aktiv zur gesellschaftlichen Transformation beitragen. Wir freuen uns darauf!

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Imke Minrath
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