Gemeinsam lernen für die Zukunft: Zwei Climate Fresks an der FH Aachen

Wie lässt sich das komplexe System des Klimawandels besser verstehen – und was bedeutet das für Lehre und Forschung an der FH Aachen?
Antworten darauf liefert das partizipative Lernformat Climate Fresk, das in diesem Wintersemester gleich zweimal an der FH Aachen durchgeführt wurde – und auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Hochschullehre leisten wird.

Unter der Leitung von Nina Kopmann (FB2) und Imke Minrath (ZHQ) fanden zwei Workshops statt, die Studierende nicht nur fachlich, sondern auch menschlich in Bewegung brachten und zugleich Impulse für eine langfristige Verankerung von Klimabildung an der FH Aachen setzten.

Was ist der Climate Fresk?

Der Climate Fresk ist ein interaktives Lernspiel, das die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels auf Basis der IPCC-Berichte vermittelt.
In Kleingruppen rekonstruieren die Teilnehmenden mithilfe von 42 Karten die Ursachen, Folgen und Wechselwirkungen des Klimawandels – und entwickeln so ein systemisches Verständnis für globale und lokale Herausforderungen.
Das Format steht exemplarisch für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), die im Framework der FH Aachen als zentraler Baustein für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre verankert ist.

 Climate Fresk im Master „Climate Change“ (FB 6)

Der erste Workshop fand am 30. September 2025 im Fachbereich 6 statt – eingebettet in die Lehrveranstaltung von Corinna Hornig-Flöck zu den Modulen
„Climate Change Adaption in Commercial Aviation“ und „Climate Change Impact on the Automotive Sector“.

Gerade diese Studiengänge beschäftigen sich intensiv mit den Anpassungsstrategien von Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen an den Klimawandel – perfekte Voraussetzungen also, um das Semester mit einem Climate Fresk zu beginnen und eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen.

Climate Fresk im Studiengang Smart Building Engineering (FB 2)

Auch der zweite Climate Fresk diente als nachhaltiger Semesterauftakt – diesmal für die Studierenden des Studiengangs Smart Building Engineering am Fachbereich 2.
Hier leitete Nina Kopmann den Workshop, unterstützt von Imke Minrath und Basak Canboy (FB 7).

Neben der fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit zeigte sich ein weiterer positiver Effekt:
Die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und ZHQ.Diese Synergien stehen im Einklang mit dem Hochschul-Framework, das Kooperation und Austausch ausdrücklich über Fachgrenzen hinweg fördert – ein Aspekt, der auch in zukünftigen Climate-Fresk-Formaten weiter gestärkt werden soll.

Klimabildung braucht Vernetzung

Der Climate Fresk zeigt eindrucksvoll, wie Wissenschaft, Didaktik und Kooperation zusammenspielen können, um Nachhaltigkeit lebendig und verständlich zu vermitteln.
Das ZHQ unterstützt Lehrende dabei, solche Formate dauerhaft in ihre Lehrkonzepte zu integrieren– als Beitrag zur langfristigen Verankerung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Studium.

Sie haben Interesse das Format in der eigenen Lehrveranstaltung umzusetzen und benötigen Unterstützung oder wollen an einem Climate Fresk Workshop und/oder Training teilnehmen? Dann wenden Sie sich gerne an Imke Minrath.

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