Hybrid, digital, Präsenz – auch hinter den Kulissen

Highlights der Teammitglieder des ZHQ 2021

Der Workshop hybride Lehre am Tag der Lehre 2021

Jonas Gilz (DoLL-Team)

Mittwochsmorgen 9 Uhr betrete ich unseren Workshop-Raum.
Ich begegne meinen Kolleginnen das erste Mal seit anderthalb Jahren nochmal in der Realität. Und das, obwohl wir uns mehrmals die Woche sehen! Das Grinsen ist wahrscheinlich selbst unter der Maske noch sehr deutlich zu erkennen.

Dann geht es an die Arbeit. Trotz viel vorangegangener Planung, ist noch einiges an Technik und Ablauf auszuprobieren und anzupassen bis zum Start des Workshops.
Unsere langwierigen Vorbereitungen machen sich dann am nächsten Tag zum Glück bezahlt. Natürlich läuft nie alles reibungslos, hier geht das Mikrofon mal nicht an und da ist das Internet eines Teilnehmers nicht gut genug um mit Bild teilzunehmen. Dennoch können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, egal ob vor Ort oder zu Hause, rege am Austausch beteiligen und nehmen am Ende des Workshops hoffentlich viele Anregungen und positive Erfahrungen mit.

Kompetenzen fOERdern

Peter Schreiber (Kompetenz- und Curriculumsentwicklung)

Mein persönliches Highlight dieses Jahr waren die Fertigstellung und Weiterentwicklung des sogenannten Modulbaukastens. Unter diesem Arbeitstitel wurde, während der Laufzeit des SQSL-Projektes, überlegt, wie die Materialien und das Wissen aus den Maßnahmen „Studieren Lernen“ und „studentisches Mentoring“ für die Hochschule nutzbar gemacht werden könnten, auch wenn das Projekt nicht mehr existiert.

Da wir uns projektintern bereits viele Gedanken zu dem Thema gemacht hatten – viele Ideen aufgenommen und wieder verworfen hatten – war ich sehr froh zu Beginn des Jahres die Möglichkeit zu erhalten mich drei Monate lang intensiver um die Konzeption und Umsetzung kümmern zu dürfen.

Unter dem Titel „Kompetenzen fOERdern – Lehr- und Lernmaterialien“ konnten die umfangreichen Vorarbeiten aus dem SQSL-Projekt nutzbar gemacht werden und wurden am 01. April auf der ILIAS-Präsenz des ZHQs für alle Lehrenden und Studierenden zugänglich veröffentlicht. Neben Arbeitsblättern zum Selbstmanagement finden sich dort Selbstlernmodule aus dem Bereich Zeitmanagement. Seitdem befindet sich die Materialsammlung in stetiger Weiterentwicklung und konnte z.B. um einen vollständigen Kurs zum Meeting-Management von Herrn Dr. Engelmann erweitert werden.

Fokusgruppen – Rückkehr zu Präsenz

Yvonne Albrecht (Evaluation)

Zu Beginn der Corona-Pandemie musste nicht nur die Lehre an den Fachbereichen und in den verschiedenen Studiengängen auf online umgestellt werden. Auch die bisher in Präsenz durchgeführte studentische Fokusgruppenbefragung als Baustein für die Weiterentwicklung von Studiengängen wurde einer Transformation unterzogen und an die neuen (didaktischen) Gegebenheiten angepasst. Obwohl sich das Online-Format in den drei Online-Semestern gut eingespielt und man selbst eine Routine entwickelt hatte, war ich besonders erfreut mit Rückkehr der Präsenzlehre auch Fokusgruppen wieder in Präsenz, mit „echten“ Studierendengruppen Vorort in den Fachbereichen durchführen zu können. Es macht einfach großen Spaß und ist jedes Mal wieder eine Bereicherung, mit Studierenden in den direkten, persönlichen Austausch zu kommen und ganz viel über Studiengänge und die Herausforderungen bei der Umsetzung zu lernen. Aber trotz der schon gesammelten Erfahrungen mit Fokusgruppen in Präsenz stellt sich nach der längeren Zeit erneut die Frage: Wie war nochmal der Ablauf? Was muss wie vorbereitet werden? Dank einer guten Dokumentation der unterschiedlichen Fokusgruppen-Formate war der Umstieg zum Glück schnell geschafft. Von kleinen Pannen wie „Ich glaube, wir haben nicht genug rote Metaplankarten…“, „Ich kann die Klebepunkte im Moderationskoffer nicht finden…“ und „Wo sind eigentlich die Dein-Feedback-zählt-Kulis?!“ bleibt man trotzdem nicht ganz verschont. 😉

Projektstart mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an verschiedenen Hochschulen in ganz NRW

Lea Segel (Projekt HD@DH. nrw)

Mein persönliches Highlight dieses Jahr war, dass wir es im HD@DH. nrw Projekt geschafft haben, alle Konsortialpartner des Projekts davon zu überzeugen, dass das Team, was das Weiterbildungsprogramm erstellt, zwar an unterschiedlichen Hochschulen quer durch NRW angestellt wird, sie aber nicht wie ursprünglich geplant die eigenen Meilensteinplanungen aufsetzen, sondern wir die Möglichkeit bekommen, als echtes „online Team“ gemeinsam zu planen und das Programm agil zu entwickeln. Als Sahnehäubchen sind an allen Hochschulen wirklich tolle Menschen eingestellt worden, die superschnell zu einem Wohlfühl-Team zusammen gewachsen sind.

close

Eine kurze Frage ...

Möchten Sie regelmässig über neue Beiträge in diesem Blog benachrichtigt werden?

Wir senden keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar