Workload sichtbar machen – ein Rechner für Lehrende

Wie hoch ist die Arbeitsbelastung für Studierende? Und wo entstehen Belastungsspitzen, die sich vermeiden ließen? Auf solche Fragen soll der Workload-Rechner in Excel Antworten liefern. Er ermöglicht Lehrenden, den Semester-Workload ihrer Module konzeptionell zu überprüfen – keine reale Messung, sondern eine strukturierte Reflexion.

Entwickelt wurde das Tool im Zentrum für Hochschuldidaktik- und Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre (ZHQ) gemeinsam mit Prof. Ansgar Kirsch, Studiendekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen. Dort befindet es sich derzeit in der Erprobung. Vorlagen der TU München und der FAU Erlangen-Nürnberg haben die Entwicklung inspiriert.

Ziel und Nutzen

Der Rechner unterstützt Lehrende dabei,

  • die Workload-Annahmen ihrer Module zu reflektieren,
  • diesen gegenüber Studierenden schon zu Semesterbeginn sichtbar zu machen,
  • und im Zusammenspiel der Module Belastungsspitzen und Koordinierungspotenziale zu erkennen.

Wie funktioniert der Workload-Rechner?

Die beste Zeit für den Einsatz ist die Vorbereitung eines Semesters.

  • Um den späteren Überblick zu erleichtern, kann es sinnvoll sein, wenn der Sudiendekan/die Studiendekanin zunächst eine einheitliche Liste mit typischen Modulelementen aufstellt (z.B. Vorlesung, Exkursion, Abgaben etc.).
  • Anschließend tragen Lehrende für ihr Modul den wöchentlichen Workload pro Element ein.

So entsteht ein gemeinsames Bild: Der Aufwand einzelner Module wird transparent, die Belastungen der Studierenden lassen sich besser einschätzen, und die Koordination im Fachbereich wird erleichtert.

Probieren Sie es aus – und machen Sie den Workload sichtbar.

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Maximilian Schareck
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