Hybride Lehre – eine Sammlung

Dass Hybride Lehre nicht nur das neueste Buzzword an den Hochschulen ist, sondern einen tatsächlichen Mehrwert bietet, ist den meisten klar  – in diesen Zeiten, in denen niemand garantieren kann, dass die Studierenden oder Lehrenden vor Ort an Lehrveranstaltungen teilnehmen können. Was hybride Lehre genau ist, wie man sie gestaltet und durchführt, stellt jedoch viele vor große Herausforderungen.

Wir fassen daher in diesem Überblick einige Quellen von der Theorie bis in die tiefe Praxis und von der Didaktik bis in die Technik zusammen.

Der Begriff Hybride Lehre wird häufig unterschiedlich genutzt, daher ist es notwendig anfangs eine gemeinsame Basis für Begrifflichkeiten zu schaffen. Dazu empfehlen wir den Artikel Hybride Lehre – Eine Taxonomie zur Verständigung von Dorina Gumm und Steffi Hobuß.

Warum eigentlich fast jedes Bildungssetting hybrid ist, beschreibt Nele Hirsch in ihrem Blogbeitrag Hybride Bildungssettings. Trotz oder gerade wegen ihrer Skepsis gegenüber hybriden Lehrveranstaltungen hat sie in ihrem Beitrag Hybride Lernsettings weitergedacht näher beleuchtet, welche Szenarien sich trotzdem lohnen können und weiterverfolgt werden sollten.

Das Hybrid flexible Course Design geht noch einen Schritt weiter und bietet neben synchroner Präsenz- und Online-Teilnahme noch die Möglichkeit den Kurs komplett asynchron zu belegen.

Der Artikel Die tatsächliche Hybridisierung der Bildung – warum sich Lernangebote im digitalen Wandel neu erfinden müssen befasst sich mit der Idee, dass Bildungsangebote an die immer digitalere und hybridere Arbeitswelt angepasst werden müssen.

Wie Sie die eigene Lehre hybrid gestalten können, erfahren Sie zum Beispiel in dieser Webinar-Aufzeichnung von e-Teaching.org.

Die Universität zu Köln stellt zum gleichen Zweck ihren Lehrenden eine sehr ausführliche Handreichung: Hybrides Lehren und Lernen zur Verfügung. Wer es knapper bevorzugt, wird bei den Hinweisen der TU Darmstadt fündig.

Auch wir waren man nicht untätig und haben dieses Wiki eingerichtet.

Das Institut für Produktionstechnik der HAW Hamburg hat dieses Jahr auch zu hybridem Lehren und Lernen getagt und die Ergebnisse auf seiner Homepage zur Verfügung gestellt. Diese Artikel reichen von sogenannten Onlife Learning Spaces über hybride Lernräume bis zu VR-Training.

Eine der größten Herausforderungen der hybriden Lehre ist alle Teilnehmenden gleichermaßen zu aktivieren. Insbesondere die online Teilnehmenden sind deutlich schwieriger abzuholen. Deshalb hat selbstlernen.net eine vierteilige Artikelreihe veröffentlicht, die von Moderation über Methoden und Technik verschiedene Möglichkeiten betrachtet, den Dialog zu befördern.

Auch Praxisberichte zu hybrider Lehre finden sich immer häufiger. In Hybrides Format probieren – ein Praxisbericht in drei Teilen werden die Erfahrungen für ein kleineres, dafür sehr interaktives Setting beschrieben.

Häufig scheitern Konzepte allerdings schon an der verfügbaren Technik. Wie schön es sein könnte, zeigt dieses Video über einen hervorragend ausgestatteten Hybrid-Raum der Cornell University. Dass die Realität in vielen deutschen Hochschulen häufig anders aussieht, wissen die meisten selbst – dieser Blogeintrag im Hochschulforum Digitalisierung fasst die Lage, mit der viele Lehrende konfrontiert sind, schön zusammen.

Wegen der nicht ausreichenden Ausstattung in vielen Hochschulräumen bietet sich häufig ein mobiles Setup an. In dieser Anleitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wird ein mobiles Setup für hybride Seminare vorgestellt, das sich aber ebenso für Frontalvorlesungen eignet.

Dass nicht nur Lehren, sondern auch Prüfen hybrid funktioniert, zeigt Herr Magdowski in diesem Setup für eine Promotionsverteidigung.

Allgemein ist der Youtube-Kanal von Herr Magdowski eine sehr gute Quelle für die technische Umsetzung von Lehrveranstaltungen. In diesem Video testet er das oben genannte mobile KIT-Setup für hybride Diskussionsrunden; im folgenden Blogbeitrag die besonderen technischen Herausforderungen für eine Outdoor-Hybrid-Übung.

Diese und weitere Settings sowie ihre didaktischen Mehrwerte und Herausforderungen diskutiert Herr Magdowski auch gerne mit Hendrik Steinbeck in ihrem Vidcast Bits and Bytes.

An dieser Stelle auch nochmal ein großer Dank an ihn, da diese Liste zum größten Teil aus seinen Posts auf Twitter entstanden ist.

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2 Kommentare

Vielen Dank für die tollen Quellen und natürlich auch dafür, dass Sie selbst so aktiv in dem Thema sind und Ihre Fortschritte teilen!
Und apropos Teilen, noch ein großer Dank für den Tweet!

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